SV Steinhausen an der Rottum 1931 e.V.

Nach einem verdienten 5,5 : 2,5 Sieg gegen Jedesheim führt der SVS  nach dem zweiten Spieltag der Schachbezirksliga Oberschwaben die Tabelle an.

Der erste Punkt ging kampflos an Steinhausen, da der Gegner von Mathias Schädler, der jetzt Saison übergreifend 9 Partien ungeschlagen ist, nicht erschien. Dann passierte erst einmal 2 Stunden nichts ehe in kurzen Abständen weitere Siege für den SVS dazukamen.

Norber Schädler kam mit seiner „Spezialeröffnung“ sehr gut aus den Startlöchern und gewann schließlich Material des Gegners, so dass dieser zeitnah aufgab. Norbert ist damit 7 Spiele in Folge ungeschlagen und eine weitere Bank im Kader des SVS. Im „Duell der Generationen“ mit über 55 Jahren Altersunterschied traf Reinhard Schätzle auf den württembergischen U10 Meister Julius Deiringer, dessen Vater hier beim SVS spielt. Julius, der hoffentlich irgendwann die Reihen des SVS verstärkt, unterschätzte den Königsangriff von Reinhard. Dieser Angriff schlug durch und Reinhard baute die Führung auf 3:0 aus. Da der Sohn jetzt fertig war, machte auch Ralf Deiringer kurzen Prozess, indem er mit seinem Turm auf die 7. Reihe des Gegners eindrang und dort soviel Unheil anrichtete, dass sein Gegenüber aufgab. Fast zeitgleich musste Frank König seine Partie aufgeben. Mit Schwarz, gut aus der Eröffnung startend,  war ein kleiner Materialverlust in Form der „Qualität (hier Turm gegen Läufer) letztendlich im Endspiel ausschlaggebend. Dieter Rybka spielte eine sehr starke Partie. Mit Schwarz erhielt er einen unwiderstehlichen Angriff, der dann in einem Mattnetz von Dame und Springer endete, so dass der Kontrahent aufgab.  Andreas Schädler rannte mit den weißen Steinen gegen eine schwarzsteinige Wand an und musste sich letztendlich mit einem Remis (unentschieden) zufriedengeben. Auch Andreas ist seit er wieder für den SVS auf Punktejagd geht ungeschlagen. (9 Spiele) Mit ca. 4 Stunden Spielzeit hatte Herbert Waltner am längsten zu kämpfen. Herbert griff direkt mit den schwarzen Steinen und guten Chancen den weißen Monarchen am Königsflügel an. Am Damenflügel hatte der Gegner einen sogenannten Freibauern, der kein Gegenüber hat und damit eine potentielle Dame werden kann. In diesem spannenden „Wer ist schneller Duell“, setzte sich letzendlich doch die neue Dame des Gegners durch.

Am 05.12.2021 findet um 9 Uhr das Spitzenspiel gegen den Landesligaabsteiger TG Biberach 2 im s´Mäxle statt. Vom Papier her ist die Sache klar und Biberach ist haushoher Favorit. Aber Papier ist sprichwörtlich auch geduldig und gerade im Sport gibt es immer wieder schöne Geschichten von Außenseitern neu zu schreiben.

Die Schachabteilung des SV Steinhausen begrüßte zu ihrem offenen Schachnachmittag
Interessierte mit verschiedenem Wissensstand und jeder Altersklasse. An dem kurzweiligen Nachmittag wurden die Teilnehmer in Kleingruppen in das wunderbare Spiel der unbegrenzten Möglichkeiten eingeführt.

Viele "Aha-Momente" erlebten die zukünftigen Caissa-Anhänger (Caissa gilt der Legende nach als "Göttin des Schachspiels") bei Vorführung der besten Schachtricks und Fallen. Ein großes "Wow" gab es als die Spieler der ersten Mannschaft beim Bullet (1 Minute Bedenkzeit) die Figuren über das Brett fliegen liesen.

Zum Schluss der Veranstaltung konnten alle Teilnehmer, auch Neulinge, die bisher wenig Schachkenntnisse hatten, miteinander Schachpartien spielen!
Es war sowohl ein erfolgreicher und schöner Schachnachmittag für unsere sehr motivierten und begeisterungsfähigen Teilnehmer, als auch für uns als Schachtrainer.


Trainingszeiten für Interessierte: Dienstags, ab 18 Uhr (Vereinsheim SV Steinhausen, „Mäxle“)

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Am Samstag, den 6. November findet von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Sportheim s´Mäxle in der Jahnstr. 14 ein offener Schachnachmittag statt.

Ganz egal welches Alter, ob ohne Vorkenntnisse oder schon „gefühlter Kreismeister“ – alle Schachinteressierten sind herzlich willkommen. Es wird sehr abwechslungsreich. Erfahrene Trainer zeigen Euch, was auf 64 Feldern alles möglich ist. Von den grundlegenden Zügen über die  „Zockertricks“ bis zu den schönsten „Schachmatt´s“ der Schachgeschichte wird alles dabei sein. Dies wird in Kleingruppen gemacht, damit jeder nach seinem Wissenstand möglichst viel von dem Nachmittag profitiert und vor allem viel Spaß hat.

Schach hat so viele Facetten und neben der klassischen Spielart gibt es Varianten wie Tandemschach oder Räuberschach, die gerne einmal in den Trainingsabenden der Schachabteilung SV Steinhausen praktiziert werden.

Kommt also vorbei und lernt in gemütlicher Atmosphäre die spielerische und strategischen Seiten des bekanntesten Brettspiels der Welt kennen!

Um besser planen zu können ist eine Voranmeldung erwünscht, jedoch nicht zwingende Bedingung.

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

An dem Nachmittag  gelten natürlich die tagesaktuellen Coronaregeln des Landes BW.

Obersulmetingen 4 – SV Steinhausen 2   0 : 6

Da der Gegner nicht vollzählig antreten konnte waren die Punkte von Reinhard Schätzle und Anton Schaff bereits nach einer halben Stunde eingefahren.

An Brett 2 sah sich Fabian Kienle in einem Damenbauernspiel einem starken Angriff ausgesetzt, blieb aber gelassen und konterte berechnend. Nach eineinhalb Stunden hatte er eine Figur und anschließend das Spiel gewonnen 3:0. Herbert Waltner spielte seinen geliebten Spanier mit Aktivität auf der offenen F-Linie.

Der Gegner wehrte sich aber und es kam zum grossen Abtausch.

Durch eine Falle im Endspiel gewann er die Qualität und der Gegner gab auf. 4:0

Martin Bachmor spielte an Brett 6 französich und kam mit Vorteil aus der Eröffnung.

Im taktisch schwierigen Mittelspiel behielt die Oberhand und gewann die Dame. 5:0

An Brett 4 musste Michael Gnandt gegen die englische Eröffnung spielen. Nach einem langwierigen Mittelspiel gewann auch er erst einen Bauer, dann noch einen und dann noch einen Turm und dann die Partie. 6:0

(as) Steinhausen ging als Favorit in die Begegnung mit Laupheim und wurde dieser Rolle letztendlich gerecht. Das Ergebnis war jedoch denkbar knapp mit 4,5:3,5 für den SVS.

Die ersten zweieinhalb Stunden passierte ergebnistechnisch erst einmal nichts. Dann brachte Dieter Rybka den SVS 1:0 in Führung. Mit Schwarz um frühe Aggressivität bemüht, ließ sich sein Gegner irgendwann beeindrucken, verlor eine Figur und das Spiel. Nach zähem Kampf einigte sich Reinhard Schätzle mit seinem Gegner auf Remis, unentschieden, was für den Zwischenstand von 1,5:0,5 führte. Norbert Schädler erhöhte auf 2,5:0,5. Mit sehr geduldigem Spiel lauerte er auf den ersten Fehler seines Gegners, der allerdings erst im 21. Zug passierte und mit Materialvorteil für Norbert endete, worauf sein Kontrahent schnell aufgab. Mit Bauerngewinn aus der Eröffnung startete Andreas Schädler gut in die Partie. Sein Gegenüber fand auch daraufhin nicht immer die besten Züge und gab nach Figurenverlust die Partie auf. Mathias Schädler einigte sich mit seinem Kontrahenten nach zähem Ringen um positionelle Vorteile auf Remis. Dieses war gerechtfertigt, da jeder jeweils die Pläne des anderen vereitelte. Somit war der Zwischenstand 4,0:1,0 für Steinhausen. In dieser Situation machte es Ralf Deiringer geschickt und bot seinem Gegner Remis an. Dieser konnte es auch schlecht ablehnen, war er doch in einem Turmendspiel einen Bauern im Rückstand, bei nicht besserer Stellung. Somit war nach vier Stunden Spielzeit schon einmal der Sieg gesichert. Dieser hätte noch höher ausfallen können. Anton Schaff konnte den Verlust zweier Bauern durch dynamisches Angriffsspiel mit Figuren mehr als kompensieren und Stand in der Folge auf Gewinn. Doch leider machte die Zeit, den mehr als verdienten Gewinn zunichte. Da die Uhr abgelaufen war bekam der Gegner den Punkt. Am längsten nach der Coronazwangspause hatte Frank König zu kämpfen. Da der Nachname ja schon verpflichtend ist, versuchte Frank alles um mit seinem schwarzen König einen kleinen materiellen Verlust vom Mittelspiel im Endspiel auszugleichen, was leider letztendlich nicht mehr machbar war. Dies führte zum Endstand von 4,5:3,5.

Schachinteressierte sind jederzeit zum Trainingsabend im S´Mäxle willkommen!
(Trainingsabend: Dienstags, ab 19 Uhr)

(fk) Die neue Saison startete für die Zweite Mannschaft mit einem 5,5:0,5 Sieg gegen SV Laupheim2.
Das Ergebnis erscheint deutlicher als der Mannschaftskampf war.
Martin Bachmor spielte überlegt und baute seinen Vorteil immer weiter bis zum Matt aus.
Im Seniorenduell an Brett eins, opferte Reinhard Schätzle Material für einen Angriff auf den gegnerischen König. Erst 30 Züge später zeigte es sich, dass es der richtige Weg war.
An Brett drei rochierte der Gegner von Herbert Waltner seinen König nicht in Sicherheit. Dies nutze unser Mannschaftsführer aus, in dem er alle Figuren in Angriffpositionen brachte, die Brettmitte öffnete und so Material und die Partie gewann.
Simon Kienle erspielte sich in einer ausgeglichenen Partie einen kleinen Vorteil, einigte sich aber mannschaftsdienlich auf ein Remis um dadurch den Mannschaftssieg zu sichern.
Die beiden restlichen Partien gingen über 4 Stunden Spielzeit und waren höchst knifflig.
Michael Gnandt hatte deutlichen Vorteil, gab diesen mit der Dauer des Spieles teilweise wieder zurück. Doch sein Plan ging am Ende gut auf und er belohnte sich mit einem schönen Endspielsieg. Fabian Kienle kam gut aus der Eröffnung, übersah im Mittelspiel einen taktischen Schlag und war im Nachteil. Doch mit Kampfgeist und Finesse kamen beide Kontrahenten in ein ausgeglichenes Endspiel. Dort lehnte Fabian ein Remisangebot ab und nutzte einen falschen Königszug (89. Zug) seines Gegners zum Sieg.
Dieser Kantersieg bescherte dem SVS die Tabellenspitze, welche es am nächsten Spieltag in Obersulmetingen zu verteidigen gilt.

Schachinteressierte sind zu unserem Trainingsabend willkommen– Dienstags um 19 Uhr im Mäxle.

(fk)  Die Schachmannschaft aus Laichingen spielte besser als der Tabellenstand und das Spielergebnis aussagt. Es waren zum Teil enge Spiele gegen den Tabellenletzten. Am Anfang sah es eher  nach einem Kantersieg aus. Simon Kienle bestrafte eine Unaufmerksamkeit seines Gegners konsequent und gewann seine Partie schnell und souverän. Kai Wohnhaas baute in seinem Spiel sehr viel Druck auf, gewann eine Figur und überspielte seinen Gegner bis zum Matt. Anton Schaff übersah in der Eröffnung eine Abwicklung, wodurch sein König erst einmal in der Mitte strandete. Durch eine gut überlegte Strategie konnte er diesen Nachteil egalisieren und sogar in einen schönen Angriff umwandeln. Soweit lief alles nach unseren Wünschen. Doch in den Spielen von Michael Gnandt, Martin Bachmor und Herbert Waltner sah es nicht mehr rosig aus. Michael übersah eine Kombination seines Gegners und verlor eine Figur gegen einen Bauern. Durch eine zähe Verteidigung „überredete“ er seinen Gegner auf Remis, welches Michael nach kurzem Überlegen gerne annahm. Martin Bachmor hatte seinen Gegner eigentlich schon besiegt, spielte dann aber nicht mehr energisch weiter, sondern lies den Laichinger  immer besser ins Spiel kommen. Am Schluss gab Martin noch die Dame für einen Turm und verlor sein Spiel. In der Partie von Herbert Waltner lief es umgekehrt. Sein Gegner stellte ihn von Anfang an vor schwere Aufgaben und baute sehr viel Druck auf. Herbert wehrte sich, fand immer wieder Lösungen und bestrafte eine kleine Schwäche seines Gegenübers mit einem brutalen Konter und gewann das Spiel. Reinhard Schätzle erspielte sich mit einer schönen Kombination einen Vorteil, übersah dann aber einen starken Gewinnzug und musste deshalb noch viele Züge machen um den verdienten Sieg einzufahren. Fabian Kienle  kam an diesem Tag nicht in sein Spiel. Obwohl  es in der Eröffnung gut lief, hatte er keine guten Ideen und spielte nicht immer die besten Züge. Sein Gegner dagegen wurde mit zunehmender Spieldauer immer aktiver und gewann nach 5 Stunden zum Endstand von 5,5:2,5. Der SVS steht weiterhin punktgleich mit dem Tabellenführer aus Ehingen auf dem zweiten Platz.

Für den SVS 2 spielten: Reinhard Schätzle, Herbert Waltner, Michael Gnandt, Fabian Kienle, Anton Schaff, Martin Bachmor, Simon Kienle.

 


(Bild: Herbert Waltner)

(fk) Das Spitzenspiel der B-Klasse zwischen dem Tabellenführer aus Ehingen und unserer zweiten Mannschaft endete unentschieden (4:4). In einem Kampf mit Höhen und Tiefen retteten sich die Schachfreunde aus Ehingen mit der letzten Partie zu einem glücklichen Punktgewinn.
Martin Bachmor war seinem Gegner deutlich überlegen und gewann verdient seine Partie. Fabian Kienle hatte den stärksten Ehinger Spieler als Kontrahenten. Unbeeindruckt und mit einem guten Auge für Kombinationen überspielte Fabian sein Gegenüber ohne Ihm eine Chance zu lassen. Reinhard Schätzle an Brett 1 baute immer mehr Druck auf die gegnerische Königstellung auf, bis der Gegner falsch verteidigte und dadurch Material und die Partie verlor. Sandro Kohler spielte in seiner zweiten Mannschaftspartie lange gut. Durch eine etwas passive Spielweise kam er aber in Nachteil und verlor nach langem Kampf seine Partie. Anton Schaff verlor in einer ausgeglichen Stellung wegen Zeitüberschreitung sein Spiel. Michael Gnandt hatte sich einen deutlichen Materialvorteil erarbeitet, übersah aber einen Spiel gewinnenden Konter seines Gegners.
Simon Kienle spielte sehr konzentriert und baute seinen Vorteil immer weiter aus bis zum klaren Gewinn seines Spieles.
Eigentlich hätte Herbert Waltner nur noch ein Remis benötigt um den Mannschaftssieg zu sichern, doch die Partie stand im Mittelspiel schon deutlich auf Verlust. Mit einer zähen Verteidigungsstrategie erkämpfte sich Herbert nach stundenlangem Kampf sogar einen schönen Vorteil, um diesen auch gleich wieder herzugeben. Danach machte der Ehinger Mannschaftsführer keine Fehler mehr und rettete damit der Ehinger Mannschaft den Platz 1. Der SVS 2 bleibt punktgleich Tabellenzweiter.

(Bild: Reinhard Schätzle, Brett 1)

(SF Blaustein 1 : SVS 1 = 3,5 : 4,5)

(fk) Mit einer starken Mannschaft fuhren wir gut gelaunt und voller Vorfreude nach Blaustein, um weiterhin an der Tabellenspitze mitzuspielen. Kaum war eine halbe Stunde gespielt,  musste Norbert Schädler seine Partie aus  gesundheitlichen Gründen zu einem Remis abwickeln. Mathias Schädler einigte sich in einer kurzen und ausgeglichenen Partie auch auf Remis. Ralf Rohrsetzer spielte die Eröffnung gut, kam dann etwas in Nachteil, aus welchem er sich hervorragend herauskämpfte und  sich dann mit seinem Gegner auf Remis einigte. Der Gegner von Frank König eroberte viel Raum auf dem Brett, übersah zwei taktische Schläge und gab resigniert die Partie auf. Leider verirrte sich der schwarzfeldrige Läufer von Dieter Rybka im gegnerischen Lager und wurde „gefangen“. Durch diesen Figurenverlust brach die Stellung zusammen und Dieter gab berechtigterweise auf. Ralf Deiringer musste kurz danach sein gutes Spiel mit einem Remis beenden, weil trotz Mehrbauer die Stellung nicht zu gewinnen war. Beim ausgeglichen Punktestand, kam es auf die Partien von Michael und Andreas an. In einer spannenden Partie wurde Michel Gnandt zum Matchwinner für den SVS. Er setzte  seinen Gegner im Endspiel so unter Druck, dass dieser nicht die besten Verteidigungszüge fand und aufgab. Andreas Schädler bot in einer besseren Stellung mannschaftsdienlich seinem Gegner Remis an, welche dieser nicht ablehnen konnte. Durch diesen Mannschaftssieg haben wir schon zur Halbzeit der Saison die meisten Punkte, welche je eine Schachmannschaft des SVS in der Bezirksliga  erspielt hat. Und es kommen noch drei Spieltage – der Erfolg geht weiter!

 

Bild: Michael Gnandt (hinten Andreas Schädler)

(fk) An diesem Spieltag war die Schachgöttin Caissa etwas wechselhaft mit der Gunst für die SVS – Schachjünger. Erst bescherte sie Frank König einen kampflosen Punkt, weil dessen Gegner nicht antrat. Doch danach lief vieles schief. Dieter Rybka, ein sonst sehr zuverlässig und umsichtiger Spieler, stellte am Anfang der Partie einfach eine Figur ein. Diesen Anfängerfehler konnte Dieter auch mit seiner ganzen Routine nicht mehr umdrehen. Martin Bachmor kämpfte im Duell der Jüngsten einen wilden Kampf mit offenem Visier. Auf der Siegerstraße stolperte Martin über eine Turmgabel und verlor unnötigerweise sein Spiel. Ganz hart traf Caissas Zorn unseren Nestor Anton Schaff. Er kämpfte sich aus einer schweren Lage tapfer zurück, kam sogar etwas in Vorteil, um dann mangels Restbedenkzeit zu verlieren. Ralf Rohrsetzer hatte nach der Eröffnung eine gedrückte Stellung, konnte sich befreien und das Spiel zu einem Unentschieden drehen. In den restlichen Partien brauchte es kein Glück, denn die drei „Schädlers“ punkteten verdient. Andreas Schädler spielte an Brett 1 eine solide Partie mit wenigen Ausschlägen in eine Richtung eines Kontrahenten, deshalb einigten sich die Spieler auf ein Remis. Sein Bruder Mathias Schädler übertölpelte seinen Gegner in der Eröffnung, gewann einen Bauern in einer guten Stellung und zog langsam die Daumenschrauben immer fester, bis sein Gegner aufgab. Norbert Schädler kam trotz seiner passiven Eröffnung in Stellungsvorteil. Diesen großen positionellen Vorteil nutze Norbert gnadenlos taktisch aus und überspielte seinen Gegner.

Am Ende kam die Erste Mannschaft des SVS zu einem gerechten 4:4 gegen den Tabellendritten aus Laichingen und rangiert aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz in Schlagdistanz zum Tabellenführer.

(Es spielten für den SVS: Andreas Schädler, Mathias Schädler, Ralf Rohrsetzer, Dieter Rybka, Norbert Schädler, Frank König, Anton Schaff, Martin Bachmor)

(hw)Auch am zweiten Spieltag zeigte sich die Mannschaft in guter Spiellaune.
Der Gegner trat nur mit 7 Spielern an. So hatte Reinhard Schätzle an Brett 1
Kampflos gewonnen. Simon Kienle fegte seinen Gegner regelrecht vom Brett
Und hatte schon nach einer Stunde gewonnen. Als nächster mußte Michael Gnandt
nach großen Druck und Figurenverlust aufgeben. Neuling Sandro Kohler aus
Eberhardzell mußte in seiner ersten Turnierpartie seinem erfahrenen Gegner
den Sieg lassen. Zwischenstand 2 : 2 . Weiter einigten sich Martin Bachmoor
und Anton Schaff mit ihren Gegner jeweils auf Remis. Nach fast 4 Stunden
kam Fabian Kienle nach Figurengewinn in Vorteil und setzte seinen Gegner matt.
Den Schlußpunkt setzte Herbert Waltner mit einem Remis zum Endstand
von 4,5 – 3,5 für Steinhausen.

(fk) Am zweiten Spieltag stand das schwere Auswärtsspiel beim Mitfavorit Weiße Dame Ulm an und es mussten fünf Stammspieler ersetzt werden. Die Voraussetzungen um die Tabellenführung zu verteidigen waren deshalb äußerst schlecht. Den Motivations- und Spielkünsten von Andreas Schädler und unseren stark aufspielenden „Ergänzungsspielern“ ist es zu verdanken, dass es am Ende zu einem ein Sieg und dem Platz eins in der Tabelle reichte.
Herbert Waltner war im Mittelspiel im Nachteil, doch sein Gegenüber fand nicht den stärksten Zug. Dies nutzte Herbert gnadenlos aus und gewann das Spiel. Michael Gnandt überspielte seinen Gegner und gewann durch taktische Schläge erst zwei Bauern, dann eine Figur und am Ende ganz klar sein Spiel. Dieter Rybka an Brett 2 spielend, überstand etwas glücklich die Anfangsphase. Erreicht nach dem Tausch der Damen eine ausgeglichene Stellung, welche er dann zu einem Unentschieden führte. Martin Bachmor kam in der Eröffnung schon stark unter Druck. Durch einen falschen Verteidigungsplan verlor er viel Material und auch das Spiel. Kai Wohnhaas musste gegen einen der stärksten Ulmer spielen. Durch kleine positionelle Fehler kam er in Nachteil und gab nach einem übersehenen Zug seines Gegenübers berechtigterweise auf. Reinhard Schätzle erhöhte ständig den Druck auf die Stellung des Gegners, welcher nach einer falschen Verteidigungsstrategie aufgab. Frank König fand in einer scharfen Stellung nicht den Gewinnzug und verlor seine Partie. Nun hing es an unserem Spitzenspieler Andreas Schädler die Mannschaft zu einem Sieg zu führen. Dies erledigte er, nach einem ungerechtfertigten Bauernopfer seines Gegners, sehr abgeklärt und souverän.

Durch die Brettpunkte der Spieler der zweiten Mannschaft und unserer Spieler an den vorderen Spitzenbrettern siegte der SVS gegen die dritte Mannschaft der Weißen Dame Ulm mit 4,5 : 3,5 und ist weiterhin an der Tabellenspitze.

(fk) Die Schachfreunde aus Neu-Ulm reisten mit größten Personalsorgen und Navigationsproblemen an. Mit einer halbstündigen Verspätung startet der erste Spieltag in der Bezirksliga Oberschwaben Nord. Da der Gegner nur mit vier anstatt acht Spielern antrat, war ein Mannschaftspunkt dem SVS schon zum Anfang sicher. Die Hoffnung auf eine Heldentat und lauter Sieg für die Neu-Ulmer zerstört Mathias Schädler nach einer halben Stunde und 10 Zügen. Der gegnerische Mannschaftsführer erkannte, dass er in seiner zerstörten Stellung weiteres Material verlieren würde und gab auf.
Somit war klar, dass beide Mannschaftspunkte in Rottum blieben. Trotzdem wurde in den restlichen Partien weiter hart gekämpft. Ralf Deiringer stand nach der Eröffnung etwas gedrückt und brachte durch eine falsch eingeschätzte Kombination seinen Gegner in Vorteil. Doch mit seiner ganzen Routine und Übersicht zwang er ihn zu Fehlern und erkämpfte sich den Sieg. Ralf Rohrsetzer erspielte sich mit Schwarz in einer ruhigen und soliden Art einen Vorteil, baute diesen Zug um Zug aus und gewann nach 3,5 Stunden ganz souverän seine Partie. Unser Rückkehrer und Spitzenspieler Andreas Schädler versucht seinen Gegner in der Eröffnung mit einem Gambit zu überraschen. Sein Gegner erkannte die Gefahren, spielte die richtigen Antwortzüge und brachte Andreas in eine schwierig zu spielende Stellung und in ständige Zeitnot. Zum Schluss des Spieles hatte unser wertungsstärkster Spieler sogar leichte Vorteile, welche aber nur zum Remis reichten. Kampflos gewannen Dieter Rybka, Frank König, Herbert Waltner und Martin Bachmor ihre Partien. Der aktuelle Tabellenführer SVS gewann mit 7,5 zu 0,5 Brettpunkten den Mannschaftskampf gegen Neu-Ulm.

Erste Mannschaft SV Steinhausen  Abtl. Schach
hinten: Ralf Rohrsetzer, Ralf Deiringer, Martin Bachmor, Andreas Schädler
vorne: Frank König, Mathias Schädler, Dieter Rybka, Herbert Waltner
es fehlen: Norbert Schädler, Martin Becker

(fk) Die zweite Mannschaft des SVS zeigte gleich im ersten Spiel, dass sie auch in der höheren Klasse um die vorderen Plätze mitspielen möchte. Die Schachfreunde aus Obersulmetingen traten nur mit 7 Mann an und somit gewann Herbert Waltner an Brett 2 kampflos. Martin Bachmor überspielte seinen deutlich überforderten Gegner mit taktischen Mitteln. Fabian Kienle eroberte durch eine schöne Aktion Material und dann das Spiel. Unser Nestor Anton Schaff erspielte sich in drei Stunden einen Vorteil und wurde durch eine kleine Fehlentscheidung mit dem Verlust seiner Partie bestraft.

Simon Dürrstein war in seinem ersten Mannschaftsspiel zu vorsichtig und musste leider seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Mit mehr Erfahrung und Mut hätte er die Partie auch gewinnen können. Besser machte es Michael Gnandt. Bei ausgeglichenem Materialverhältnis erzeugte  Michael so viel Druck auf die Stellung des Gegners, dass dieser Fehler machte und die Partie aufgab. Reinhard Schätzle lehnte an Brett 1 einige Remisangebote seines Gegners ab. Musste aber zum Schluss der Partie sein ganzes Können aufbieten, damit er das Unentschieden noch retten konnte. Eine richtig gute und die längste Partie spielte  unser Jüngster. Simon Kienle spielte ganz ruhig und solide gegen seine erfahrene Gegnerin, eroberte Raum, Material und spielte ganz abgezockt seine Vorteile bis zum Sieg aus. Am Ende siegte die zweite Mannschaft souverän  mit 5,5 : 2,5 Brettpunkte und steht ganz vorne in der Tabelle

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Bild: Zweite Mannschaft SV Steinhausen Abtl. Schach
hinten: Martin Bachmor, Fabian Kienle, Michael Gnandt, Simon Dürrstein
vorne: Herbert Waltner, Simon Kienle, Reinhard Schätzle, Anton Schaff

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